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WLan Info
802.11
802.11a/b
802.11g
802.11n
802.11p
Anmerkungen
Es ist zu berücksichtigen, dass die WLAN-Kanäle 9 und 10 nahe am Spitzenwert der Leckfrequenz haushaltsüblicher Mikrowellenherde (2,455 GHz) liegen und dadurch eine starke Störung dieser Kanäle möglich ist.
Die Frequenzzuteilungen im 2,4-GHz-Band und im 5-GHz-Band sind für Deutschland der Webseite der Bundesnetzagentur und für Österreich der Webseite der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH zu entnehmen.
Wi-Fi Protected Setup
Wi-Fi Protected Setup (WPS) ist ein von der Wi-Fi Alliance entwickelter Standard zum einfachen und sicheren Aufbau eines drahtlosen Heimnetzwerks.
Das Ziel von WPS ist es, das Hinzufügen von Geräten in ein bestehendes Netzwerk zu vereinfachen. Als Schwerpunkt gilt hier die sonst oft umständliche Einrichtung einer adäquaten Verschlüsselung.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurden vier verschiedene Modelle entwickelt, die einen Eingriff des Nutzers minimieren sollen:
1.PIN-Eingabe: Eine PIN, welche auf dem Gerät, welches neu in das Netzwerk integriert werden soll, platziert ist, oder von ihm angezeigt wird, muss dem Registrar (z. B. dem Access Point) bekannt gemacht werden.
2.Push Button Configuration (PBC, engl. „Konfiguration per Knopfdruck“): Der Access Point und die zu verbindenden Geräte besitzen einen physischen oder per Software implementierten Knopf zur Verbindungsherstellung. Wird dieser gedrückt, beginnt eine zweiminütige Phase, in welcher Geräte dem Netzwerk beitreten können.
3.USB Flash Drive (UFD): Ein USB-Stick wird genutzt, um die Daten des WLAN zwischen dem Access Point und den zu verbindenden Geräten zu transportieren.
4.Near Field Communication (NFC): Das neu zu verbindende Gerät wird in die Nähe des Access Point gebracht, um mittels Near Field Communication die relevanten Daten auszutauschen.
Die beiden ersten Methoden müssen von einem Access Point unterstützt werden, um eine WPS-Zertifizierung der Wi-Fi Alliance zu bekommen. Drahtlose Geräte, die als Client agieren, müssen lediglich die PIN-Methode unterstützen.
802.11 ist eine Normen-Familie für Wireless Local Area Networks (WLAN). Die Definition der IEEE-802-Normen, die zunächst ganz allgemein den Netzwerkzugriff beschreiben, begann im Februar 1980, daher wurde die Bezeichnung 802 gewählt. Zurzeit besteht die Familie aus 12 Normen: 802.11, 802.11a, 802.11b, 802.11c, 802.11d, 802.11e, 802.11f, 802.11g, 802.11h, 802.11i, 802.11j, 802.11n.
802.11 ursprünglicher Standard, 1997 verabschiedet Datentransfer: brutto 1 oder 2 MBit/s
Frequenzband 2,400 bis 2,485 GHz (lizenzfrei)
Modulation: FHSS (Frequency Hopping Spread Spectrum) oder DSSS (Direct Sequence Spread Spectrum)
Akzeptanz: veraltet, nicht mehr breit genutzt
802.11a Erweiterung der physikalischen Schicht, 1999 Datentransfer: brutto 54 MBit/s (netto maximal 50 %)
Frequenzband 5 GHz (seit dem 13. November 2002 in Deutschland freigegeben, genaueres siehe 802.11h)
Modulationsverfahren: OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplexing)
Akzeptanz: spielte aufgrund geringer Gerätekompatibilität immer eine untergeordnete Rolle; die Nachfrage hielt sich in Grenzen, da die Geschwindigkeit mit 802.11g vergleichbar ist
802.11b Erweiterung der physikalischen Schicht, 1999 Datentransfer: brutto 11 MBit/s (netto maximal 50 %)
Frequenzband 2,400 bis 2,4835 GHz (lizenzfrei)
Modulation: DSSS (Direct Sequence Spread Spectrum)
Akzeptanz: noch einigermaßen weit verbreitet
802.11g Erweiterung der physikalischen Schicht, 2003 Datentransfer: brutto 54 MBit/s (netto maximal 40 %)
Frequenzband: 2,400 bis 2,4835 GHz (lizenzfrei)
Modulation: DSSS (Direct Sequence Spread Spectrum) - wird für die langsamen Geschwindigkeiten benutzt, OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplexing)
Akzeptanz: hohe Verbreitung, wird aber zunehmend durch 802.11n verdrängt
802.11n Ratifizierung am 11. September 2009 geschehen[2] Datentransfer: brutto 600 MBit/s[1]
Frequenzband: 2,400 bis 2,4835 GHz (lizenzfrei), optional auch 5 GHz als zusätzliches Band
Akzeptanz: Neugeräte verfügen überwiegend über 802.11n, wodurch ältere Standards abgelöst werden
802.11p Geplante Erweiterung zu 802.11a für den Einsatz in Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Netzen, auch unter DSRC bekannt Datentransfer: brutto 27 MBit/s
Frequenzband: geplant 5,850–5,925 GHz (in den USA bereits für Einsatz im Verkehrsbereich reserviert)
Akzeptanz: favorisierte Technologie des Car to Car-Communication Consortium (C2C-CC), wesentliche Grundlage von ISO TC204 WG16 CALM-M5.
802.11ac geplante Erweiterung zu 802.11n Datentransfer: brutto 1 GBit/s
Frequenzband: geplant < 6 GHz